Projekt "Ökosan"

Ziel des gegenständlichen Projektes ÖKOSAN war es, 15 energetisch hochwertige Sanierungskonzepte für Großgeschoßwohnbauten sowie Gemeindegebäude der Oststeiermark (unter Berücksichtigung von Technologien aus dem Passivhaus- und Niedrigenergiehausbereich) auszuarbeiten, die Umsetzung anhand von 15 ausgewählten Demonstrationsprojekten zu belgeiten, die Qualitätssicherung und das Monitoring zu betreiben sowie umfassende Maßnahmen zur internationalen Etablierung der Oststeiermark als Kompetenzknoten für nachhaltige Gebäudesanierungen zu tätigen. Außerdem konnte durch „ökosan-net“ eine Bewusstseins- und Kenntnissteigerung bei Entscheidungsträgern in Bezug auf energieeffizientes Bauen und Sanieren erreicht werden. Durch eine Vernetzung von steirischen und slowenischen AkteureInnen wurde eine grenzüberschreitende Breitenwirkung erschaffen und Erkenntnisse und Erfahrungen ausgetauscht. Auch das parallel laufenden Projekt „ekosan“ in Nord-Ost-Slowenien zeigte die Ähnlichkeit der Problematik für beide Länder auf und so konnte durch eine gemeinsame Sicht der Dinge eine weitaus größere Bewusstseinsbildung erzielt werden.

Für die Steiermark brachte das Projekt ÖKOSAN vielfältigen Nutzen:

  • Das Projekt ÖKOSAN bot eine Initialzündung für die Trendumkehr der rückläufigen Beschäftigungszahlen der regionalen Baubranche durch maximale Wertschöpfung vor Ort.
  • Verbesserte Wettbewerbsfähigkeit durch umfassende Schulung regionaler ProfessionistInnen.
  • Etablierung eines internationalen Kompetenzknotens Oststeiermark im Bereich nachhaltiger Gebäudesanierung und der Integration erneuerbarer Energieträger
  • Das Projekt leistete direkt und indirekt einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele.
  • Energieeffizienzsteigerung und Integration erneuerbarer Energieträger brachte maximalen Nutzen bei der Reduktion der großen Abhängigkeit bei der Energieversorgung vom Ausland.
  • Im Sog des gegenständlichen Projektes wurden nachhaltige Gebäudesanierungen im öffentlichen Bereich auf die gesamte Steiermark bzw. auch auf das private Eigenheim übertragen.
  • Es kam zum Know-how Transfer und zur Marktaufbereitung in den neuen EU-Beitrittsländern und BeitrittskandidatInnen in Süd-Osteuropa sowie zur Vernetzung mit steirischen Unternehmen.

Höhere Lebensqualität wurde durch Sanierung bzw. Modernisierung von Wohnraum, Reduktion von Schadstoffen aus fossilen Energieträgern sowie maximaler regionaler Wertschöpfung geschaffen.

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Ansprechpartner

Andrea Dornhofer
Telefon: +43 3172 603-1120
andrea.dornhofer@innovationszentrum-weiz.at

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Informationen

Akronym: Ökosan
Programm: Interreg III A
Umsetzung: bilateral
Projektländer: Österreich, Slowenien
Laufzeit: 2005 - 2008 
Rolle W.E.I.Z.: Projektträger