Projekt "CHANCE"

Drei Regionen in Deutschland, Finnland und Österreich, die durch die EU-Erweiterung von der Peripherie in die Mitte neuer Wirtschaftsräume gerückt sind, schlossen sich gemeinsam mit Partnern aus den damaligen neuen EU-Ländern zum Projekt CHANCE zusammen. Ziel war es, die regionalen Auswirkungen zu analysieren, die sich durch Wandlungsprozesse in Folge der EU-Erweiterung und globaler Entwicklungen ergeben haben und als Antwort ein aktives regionales Zukunftsmanagement-system zu entwickeln. Darauf aufbauend wurden netzwerkorientierte Modellprojekte mit 30 regionalen Leitbetrieben, 125 KMUs und 60 Gründer/innen entwickelt und erprobt, um diese aktiv bei der Umstrukturierung und der Wahrnehmung neuer Chancen zu unterstützen. Gesamtziel des Projektes war es, ein gemeinsames, transnationales Modell zur nachhaltigen, wirtschaftlichen Entwicklung einer Region zu erarbeiten, in dem wirtschaftliche und gesellschaftliche Wandlungsprozesse umfassend Berücksichtigung fanden und der strukturelle Wandel als aktive Ressource für die Umsetzung von zukunftsorientierten Veränderungsprozessen wahrgenommen wurde.

Im Sinne dieses gesamtheitlichen Ansatzes fanden alle regionalen Akteure, die für die Entwicklung einer Region maßgeblich waren, im Rahmen des Projektes Berücksichtigung. Dazu zählten vor allem öffentliche Einrichtungen, regionale Entwicklungsagenturen und Sozialpartner sowie die drei wesentlichen Ebenen der regionalen Wirtschaft, regionale Leitbetriebe, KMU und Unternehmensgründer/innen. Eine wichtige Grundlage für die Erarbeitung des gesamten Projektes waren die Integrierten Leitlinien für Wachstum und Beschäftigung (2005 - 2008) und das (neue) Lissabon Programm der Gemeinschaft vom Juli 2005.

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Ansprechpartner

DI Franz Kern
Telefon: +43 3172 603-1101
franz.kern@innovationszentrum-weiz.at

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Informationen

Akronym: CHANCE
Programm: Interreg III B
Umsetzung: international
Projektländer: Österreich, Deutschland, Finnland
Laufzeit: 2006 - 2008
Rolle W.E.I.Z.: Projektpartner