Suchtkranke finden Hilfe

Das Beratungszentrum für Suchtfragen in Weiz verstärkt sein Angebot.

Alkoholsucht steht an erster Stelle, pathologische Spielsucht an zweiter. Helfen können sich die Erkrankten meist selbst nicht und viele – suchen Hilfe, in Weiz in rund 600 Beratungen. Bei b.a.s. (betrifft Abhängigkeit und Sucht) finden sie Information, Beratung, Behandlung und Therapieangebote.

In der Weizer Beratungsstelle (Franz-Pichler-Straße 28, im W.E.I.Z. III) hat man Grund zur Freude: Durch mehr Geld vom Sozialhilfeverband können die Beratungsstunden aufgestockt werden. Finanziert wird die Stelle aber großteils vom Land. Die Erstberatung ist gratis, dann kostet die Stunde 10 bis 20 Euro (für sozial Bedürftige weniger).

Wichtig sei das, denn der Zulauf wird immer stärker. „So können wir Leute ohne Wartezeit aufnehmen und viel leichter Klienten und deren Angehörige beraten“, sagt Schopper-Prünster. Denn für einen Berater alleine sei es quasi nicht möglich, etwa mit einem Alkoholiker und gleichzeitig mit dessen Familie zu arbeiten.

In Planung ist auch ein Angebot für Mütter, die im Moment nicht trinken, aber gefährdet sind, wieder damit zu beginnen. „Ihre Angst ist groß, dass ihnen die Kinder weggenommen werden“, sagt Kreisel-Zeiringer, die ein Konzept dafür entwickelt hat.

Kontakt:
Tel.: (0664) 83 68 308 oder (03332) 61 6 99
Mail: karoline.schopper@bas.at
Homepage: www.bas.at

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