Schritte zu lebenswerten Städten

Internationales Symposium zum Thema fußgängerfreundliche Stadtplanung im Rahmen des Interreg Danube Projektes CityWalk

Schwerpunkt dieses 30-monatigen Interreg Danube Transnational Projektes CityWalk ist die Verbesserung der urbanen Mobilität mit dem Schwerpunkt Zu-Fuß-Gehen. Eine Zielsetzung ist es, breite Bewusstseinsbildung für BürgerInnen zu leisten, sodass Zu-Fuß-Gehen als eine sanfte Mobilitätsmöglichkeit im Alltagsleben wieder mehr in Betracht gezogen wird.Im Rahmen des Projekts fand im Kongresszentrum in Ptuj, Slowenien, ein internationales Symposium zum Thema fußgängerfreundliche Städte statt. Als Hauptsprecher konnte Jim Walker, Vorstand des internationalen Vereins für Fußgänger „Walk21“, gewonnen werden. Er präsentierte die Aspekte, Herausforderungen und Forschungsergebnisse zu den Problemen des „Zu Fuß Gehens“ in Städten auf der ganzen Welt. Das Ziel ist es, das Gehen als angenehmen, normalen Bestandteil des täglichen Lebens zu festigen. Dies wird durch Programme, Richtlinien und umfangreiche Planungen im Rahmen des Vereins „WALK21“ umgesetzt.

Dem internationalen Auditorium wurden Einblicke in die Arbeitsweise und Umsetzungen des weltweiten Netzwerks der Walk21 gegeben, welches Einzelpersonen, Organisationen, lokale Behörden und Unternehmen weltweit umfasst. Die Initiative dient zur Förderung der Vernetzung von Fußwegen und soll unter anderem bis 2030 dazu beitragen, 100.000 Kilometer barrierefreie und gut vernetzte Fußwege zu schaffen. In seiner Rede zielte Jim Walker darauf ab, Maßnahmen für das Gehen als nachhaltiges Modell zu vertiefen und zu festigen, indem die Bemühungen der Partnerstädte und Organisationen transportiert und im Alltag implementiert werden.

 

Der zweite Teil des Symposiums wurde dem Thema der nachhaltigen Stadtplanung und Gestaltung, Architektur und Verkehrssicherheit gewidmet. Unter der Leitung von Prof. Aleksandar D. Slaev von der Universität Varna, Bulgarien, wurde diskutiert, was eine Stadt nachhaltig und klimafreundlich macht. Die Botschaft, die vermittelt wurde, ist, dass hochwertige, ungehinderte Fußgängerwege grundlegende Mobilität für alle bieten. Ein dichtes Netz von Wegen, sollte zu kurzen, vielfältigen Verbindungen führen, die den Zugang zu Waren, Dienstleistungen und öffentlichen Verkehrsmitteln erleichtern.

Für die Projektpartner des Projektes Interreg Danube CityWalk gab es darüber hinaus auch noch die Möglichkeit, das Fachwissen in einer 2 tägigen Weiterbildung mit weiteren internationalen Experten zum Thema Fußgängerfreundlichkeit, zu vertiefen.

Das nächste internationale Partnermeeting des Projekts CityWalk mit Vertretern aus insgesamt 8 europäischen Ländern findet vom 24. bis 25. April 2018 in Weiz statt und wird neben hochwertiger Fortbildungsmöglichkeit auch den Freiraum für Diskussionen und Erfahrungsaustausch anbieten.

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