Projekt "BUILD SEE"

Obwohl verschiedene europäische Richtlinien und Indikatoren für die Forcierung und Schaffung von ökologischen und nachhaltigen Städten vorhanden waren, war die Mehrheit der Städte im SEE-Raum noch immer von einer nachhaltigen, "grünen" Stadtplanung weit entfernt. Genau an diesem Punkt setzte das Projekt "BUILD SEE" an. Um die Lücke zwischen EU-Richtlinien und ihrer praktischen Umsetzung zu überbrücken, erhielten öffentliche Verwaltungen, Unternehmen und Bürger praktische Tools, Empfehlungen und Aktionspläne (aus Fallstudien von lokalen SEE-Ländern) aufbereitet.

Das Projekt fokussierte den Wohnsektor, im Speziellen die Bereiche "Bauen & Wohnen" auf Basis nachhaltiger Stadtplanung und städtischer Erneuerung. Der doppelte Innovationsansatz des Projektes basierte einerseits auf einem integrierten Ansatz zur städtischen Nachhaltigkeit und andererseits auf einem "Quality-Governance-Model" der Version einer geteilten Verantwortung bei der Stadtplanung.

Sowohl die Dimension der Prozess- wie auch jene der Produktinnovation zielten darauf ab, die vorhandene Lücke zwischen der EU-Politik und den Praktiken der SEE-Länder durch die Thematisierung neuer Aspekte wie soziale Fragen (aktuelle Urbanisierung und ihre sozialen Probleme, benachteiligte Gruppen etc.), neue, nachhaltige Technologien (für die Politik zur Erreichung der EU-Ziele hinsichtlich Energieverbrauch, Abfallwirtschaft uws.) und neue Methoden wie u.a. Modelle zur Einbeziehung der Bewohner, Unternehmer, Interessensgruppen in städtische Planungsprozesse zu reduzieren. "BUILD SEE" förderte gemeinsame Maßnahmen im öffentlichen/privaten Sektor und entwickelte ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Nutzen, um klare Antworten auf Fragen hinsichtlich nachhaltiges, "grünes" Bauen & Wohnen, anbieten zu können.

Die Projektpartnerschaft setzte sich aus 13 Projektpartnern aus 9 verschiedenen SEE-Staaten zusammen, die einen gelungenen Mix bestehend aus institutionellen, staatlichen und technischen Vertretern sowie territoriale Netzwerke zur Projektumsetzung darstellten und umfangreiches Knowhow, Erfahrungen und Zugänge zu verschiedensten Partnern und Stakeholdern (u.a. Regionen, Ministerien, Länder, Unternehmen, Berufsverbände, Agenturen und Bildungseinrichtungen, ökologische und soziale Gruppen etc.) in das Projekt einbrachten.

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Ansprechpartner

Mag. (FH) Bernadette Karner [Pichler]
T: +43 3172 603-1123
bernadette.karner@innovationszentrum-weiz.at

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Informationen

Akronym: BUILD SEE
Programm: South-East Europe Transnational Programme
Umsetzung: International
Projektländer: Bulgarien, Rumänien, Slowenien, Griechenland, Ungarn, Österreich, Italien, Kroatien, Albanien
Laufzeit: 01/2013 – 12/2014
Rolle W.E.I.Z.: Projektpartner