Ergebnispräsentation des EU-Projektes „CitiEnGov“

Das EU-Projekt „CitiEnGov“ (Cities for a Good Energy Governance) startete im Juni 2016 und endet nun nach einer Laufzeit von 3 Jahren. Das Projekt hatte zum Ziel, den Erfahrungsaustausch in einem transnationalen Netzwerk von Partnerstädten zu fördern. Darauf aufbauend sollten in den insgesamt 9 involvierten Städten und Regionen aus Zentraleuropa (Ferrara aus Italien, Bydgoszcz und Grodzisk aus Polen, Split aus Kroatien, Ludwigsburg aus Deutschland, Nova Gorica und Gorenjska aus Slowenien, Hajdu-Bihar aus Ungarn, Weiz aus Österreich) neue politische Instrumente zur Bekämpfung des Klimawandels auf der Grundlage von Kooperation und Austausch bewährter Verfahren entwickelt werden. Von der Stadt Weiz als steirische Energie- und Vorzeigestadt zu lernen, bei der erstmaligen Einrichtung der Energie- & Umweltabteilung in der Partnerstadt Grodzisk-Mazowiecki zu unterstützen sowie Fachwissen, lokale Entwicklungen wie der Energiekataster oder unsere lokalen Energieinnovationen (z.B. Projekte wie „HOT ICE Bärntalweg, etc.) im zentraleuropäischen Raum zu verbreiten, waren hierbei internationale Schwerpunkte.

Die internationalen Schwerpunkte dieses Projektes mit 9 Partnerstädten aus Zentraleuropa:

  • Das repräsentative Wissen der Stadt Weiz als steirische Energiestadt zu vermitteln
  • Die Unterstützung bei der erstmaligen Einrichtung der Energie- & Umweltabteilung in der Partnerstadt Grodzisk-Mazowiecki
  • Fachwissen von lokalen Entwicklungen wie dem Energiekataster oder unseren lokalen Energieinnovationen (u.a. Waste Water Radverleihsystem, etc.) im zentraleuropäischen Raum zu verbreiten

Darüber hinaus wurde vor allem auf lokaler Ebene viel umgesetzt. So entstand im Innovationszentrum W.E.I.Z. der sogenannte „One-Stop-Shop ENERGY“ mit dem neu eingerichteten Energieschauraum W.E.I.Z.. Seit 1. Jänner 2019 steht die Energieagentur im Innovationszentrum W.E.I.Z. allen Weizer BürgerInnen für die Beratung und Einreichung der neuen Ökoförderungen der Stadtgemeinde Weiz als Anlaufstelle zur Verfügung. Die komplette Abwicklung inklusive der Auszahlungsmodalitäten der Stadtgemeinde Weiz erfolgt somit von einer Stelle aus.Das Konzept für eine neue Energie-Stadt-Tour entstand, welches sich gerade in der Zusammenarbeit mit Weizer Schulen in der Umsetzung befindet. Darüber hinaus wurden die Ökoförderungen der Stadt Weiz weiterentwickelt, welche seit 01.01.2019 ihre Gültigkeit haben. Es wurde aber auch mit dem Energie- und Klimaaktionsplan (SECAP) ein langfristig ausgerichteter Plan erarbeitet, um den CO2-Austoß in der Stadt Weiz bis 2030 um 40% zu reduzieren.

 

Das Pressegespräch erfolgte im Rahmen des Projektes „CitEnGov“ des transnationalen Interreg CENTRAL EUROPE Programmes zur nachhaltigen Entwicklung und Umsetzung von Energiestrategien und -maßnahmen in zentraleuropäischen Städten und Regionen!

 

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v.li.n.re.: Rafael Bramreiter & Bernadette Karner (Innovationszentrum W.E.I.Z.), Klaus Feichtinger (ELIN Siedlungsgesellschaft), Barbara Kulmer (Stadtgemeinde Weiz), Gerhard Hierz (Fernwärme Weiz), Franz Kern (Innovationszentrum W.E.I.Z.)

v.li.n.re.: Rafael Bramreiter & Bernadette Karner (Innovationszentrum W.E.I.Z.), Klaus Feichtinger (ELIN Siedlungsgesellschaft), Barbara Kulmer (Stadtgemeinde Weiz), Gerhard Hierz (Fernwärme Weiz), Franz Kern (Innovationszentrum W.E.I.Z.)

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